SAINT Exportfilter

Einmal SAINT haben wir noch: Exportfilter.

Klassifizieren kann je nach Aktivität des Marketings eine zeitaufwendige Tätigkeit sein. Jede Möglichkeit, diese Arbeit einfacher zu machen sollte man konsequent nutzen. Dazu gehört es, die Menge der zu klassifizierenden Schlüssel einzuschränken und genau das ermöglichen Filter.

Beim Export hat man diverse Möglichkeiten zu filtern.

[Screenshot]

SAINT Exportfilter

  • „Select Number of Rows“ – läßt uns wählen, wieviele Werte wir zum Klassifizieren in SAINT herunterladen möchten. Sinnvoll für erste Versuche, wenn man z.B. manuell 100 Werte klassifizieren will. Wer mehr als 50000 Werte exportieren möchte, muß den FTP Export benutzen.
  • „Filter by Date Received“ – erlaubt eine Beschränkung nach Datum der Datensammlung. Wenn meine Kampagne in der zweiten Märzhälfte aktiv war weiß ich, daß der Tracking Code im März (und vielleicht April) in URLs aufgetaucht sein muß. Ich kann dann hier „March 2012“ einstellen.
  • „Apply Data Filter“ – das sind eigentlich zwei Filter:
    1. „Rows where XYZ = …“ – damit kann ich gezielt Werte exportieren, die einem Muster folgen, z.B. alle Emailkampagnen mit „Rows where Tracking Code =  EM-*“
    2. „Rows with empty column: XYZ“ – hilft beim Auffinden neuer, noch nicht klassifizierter Werte.
  • „Export Numeric 2“ – läßt uns die Wahl, ob wir numerische Klassifikationen im alten oder neuen Format exportieren wollen. Dazu ein andermal mehr.

Data Filter

Die besten Filter zur Steigerung der Produktivität beim Klassifizieren dürften mit Abstand die Data Filter sein.

Der „Rows where XYZ = …“ Filter hat zwei wichtige Anwendungen:

  1. Beschränkung der exportierten Trackingcodes auf die zuständige Person
  2. Beschränkung der exportierten Trackingcodes auf uniforme Metadaten

In vielen Unternehmen sind Kampagnen nicht in einer Hand, sondern verschiedene Mitarbeiter sind für Teile der Kampagnen zuständig. Wer sich bei der Vergabe der Trackingcodes an ein Muster hält (z.B. alle Emailkampagnencodes fangen mit „EM-“ an und enthalten ein Kürzel für den Mitarbeiter, also „EM-JE123456“) kann Data Filter nutzen um ganz gezielt seine eigenen Trackingcodes zu exportieren. Damit kommt man sich mit den Metadaten nicht in die Quere.

Ebenfalls sehr hilfreich sind Data Filter für diejenigen unter uns, die nicht Excel studiert haben.

Anstelle ein Makro zu schreiben, das den Tracking Code analysiert und dann verschiedene Kampagnentypen zuweist kann man auch einfach nur solche Trackingcodes exportieren, die zu einem Kampagnentyp passen. Die entsprechende Spalte läßt sich dann einfach für alle gleich belegen, ganz ohne Makro.

Beispiel: Wenn ich nur Trackingcodes exportiere, die mit „EM-“ anfangen, dann kann ich in der Spalte „Campaign Type“ überall „Email“ eintragen.

Excel

Mehrheitlich werden Klassifizierungen mit Excel vorgenommen (mal abgesehen von Drittanbieterlösungen). Das funktioniert gut weil Excel auf nahezu jedem Computer in jedem Büro installiert ist und weil fast jeder damit umgehen kann.

Wie immer gibt es aber auch Nachteile: für wirklich große Datenmengen ist Excel schlicht nicht geeignet. Die Verwaltung von Makros für’s Klassifizieren sehr vieler Kampagnentypen ist fehleranfällig und unhandlich. Und Excel hat ein paar kleine Eigenheiten, mit denen man aufpassen muß.

Besonders störend ist, wenn Excel meint, es müsse Anführungszeichen in die Datei einfügen, weil sie als Textdatei mit TABs gespeichert wird. Das passiert je nach Ländereinstellungen immer oder manchmal oder nie. Ähnlich störend ist der eher eigenwillige Umgang Excels mit Sonderzeichen und Unicode.

Mein Tip: Wer sich nicht sicher ist, was Excel beim Speichern mit der Datei gemacht hat, sollte sie sich vor dem Import nochmal in einem Unicode-fähigen Editor ansehen, z.B. in Notepad.

Wenn die Datei dann voller ungewöhnlicher Zeichen ist, sollte man diese im Editor reparieren, bevor man importiert.

Und bezüglich der Anführungszeichen gibt es sogar eine recht einfache Lösung: Einfach in Zeile 1, Spalte C das „v:2.0“ durch „v:2.1“ ersetzen oder einen neuen Export herunterladen, dann klappt’s beim Import auch mit Anführungszeichen.

Über

German expat living in Switzerland (formerly UK and France). Consultant and member of the Multi-Solutions Group at Adobe, working with the Digital Marketing Suite. Father of 4 girls.

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